Pressestimmen BZ (Auszüge)

13. Oktober 2001

S. Model

Cecilia Kunle hat eine ganz eigene Sprache der Malerei gefunden, bei der sie bevorzugt in erdfarbenen Tönen reflektiert. Ob fast greifbare Stimmungen in ihren mediterranen Bildern oder Darstellungen alter Fruchtbarkeitssymbole- sie gestaltet sie mit Acryl, Pigmenten, Kreiden und Tuschen. Sie bringt ihre Themen auf den Punkt, drückt in einer Abbildung Erleben, Begegnen, Wahrnehmen und Freude aus. In einigen Bildern spiegeln sich Netzwerke des Lebens wieder, wirken Transparenz und eine eigenwillige zweite Bildebene, die sich der Betrachter durch genaues Hinsehen erschließen muss.

26. Februar 2005

S. Model

„Farben des Südens“ in diesem mediterranen Kontext stehen die Bilder der Künstlerin Cecilia Kunle aus Staufen. Es sind vitale Bilder der Erinnerung, voll südländischem Lebensgefühl. Tradition und Moderne, Gegenständlichkeit und Abstraktion sind die Pole, in deren Spannungsfeld sie ihre Technik entfaltet. Was sie auf die Leinwand ihrer meist rahmenlosen Bilder bannt, ist konzentrierte Lebenserfahrung. Sie schaut genau hin, liebt das Authentische. Natur und Architektur, Stimmungen und Augenblicke fängt sie in viele Formaten und erdigen Farben ein.

19. November 2005

D. Möller-Barbian

Das Atelier Cecilia Kunle ist erfüllt vom Licht des Mittelmeerraumes. Hier hat die ganz persönliche Wahrnehmung Eingang gefunden in fließende, leuchtkräftig ausgestaltete Formen, die wegstreben von der Abbildung, um transformiert auf der Leinwand wieder zu erscheinen – als Windsbräute vielleicht oder als Feen. Da kann die Malerin ein Fest feiern ganz ohne Menschen – sie werden ersetzt durch verschiedenartige Blüten in Acryl. Getrocknete Rosenblätter finden sich eingearbeitet in Bilder mit mythologischer Thematik, die Union von Ocker und Weiß ist von farbmagischer Wirkung, bunte Kringel kulminieren als Erinnerung an einlaufende Boote.

23. November 2006

D. Möller-Barbian

Cecilia Kunles Bilder offenbaren vielfarbige Lebensfreude im Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, wobei sie der Wirklichkeit nie vollständig nachgeben mag. Im Zyklus 'Wandlungen' fabuliert die Malerin lustvoll, spielt mit leuchtenden Acrylfarben und gibt auch dunkleren Tönen eine Chance, doch nur, um das Helle hervorzuheben. Sie fächert Rottöne von Rosa bis Granat auf und immer wieder sind es diese Kringel, die fröhliche Akzente setzen.

20. November 2008

S. Müller

Völlig neue Horizonte hat sich die Künstlerin Cecilia Kunle erschlossen. Sie hat die Symbolik afrikanischer Stammesriten in Acryl auf Leinwand gebannt. Ein dynamischer Farbenrausch tanzender Kultfiguren fesselt das Auge. Rot in allen Schattierungen- aufgespachtelt – Symbol der Trauer beim westafrikanischen Dogon-Stamm – kontrastiert mit geheimnisvollen weißen Masken in mystisch dunkler Szene.

26. November 2009

S. Müller

Poetische Wasserspiegelungen und abstrakte Landschaften bestimmen die aktuelle Kulisse bei Cecilia Kunle. „Dafür bin ich extra um den Stadtsee geschlichen“, erzählt sie. Außerdem schöpft sie für ihre Bildkreationen aus den Erinnerungen ihrer Reisen. „Da gibt es vielfältige Reflektionen, die ich ganz aus der Ferne abrufe und nun auf äußerst abstrahierte Weise auf die Leinwand übertragen habe“.

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